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Das orchestra obscura wurde 2006 als computermusikalisches Performance-Projekt gegründet. Es verfolgt das Ziel Klangwelten mit Dingen zu erzeugen, die nicht per se dazu gedacht sind - wie Fahrräder, Joypads, "circuit bended"-Krimskrams, etc. Diese Klangwelten werden nicht direkt mit diesen Gegenständen generiert, sondern diese werden vielmehr dazu verwendet einen musikerzeugenden Computer zu steuern.

Da dies oft Alltagsgegenstände sind, kann diese Art der Musikerzeugung für das Publikum einen Bezug zu ihrer täglichen Welt herstellen. Musik und Alltag sind nun nicht mehr von einander getrennte Einheiten, sie können als etwas grösseres Ganzes wahrgenommen werden. Auch verliert die Musik selbst so ihre Abgehobenheit und der Alltag seine Gewöhnlichkeit. Denn Musik, Töne und Alltag sind Dinge die stets gemeinsam auftreten, denkt man nur an Sprache, Radio oder die unzähligen Geräusche die uns umgeben - doch leider werden diese oft voneinander getrennt wahrgenommen. Eben diese Dualität aufzuheben hat sich das orchstra obscura als Ziel gesetzt. Dies geschieht nun nicht als etwas Ernstes und Abstraktes sondern vielmehr auf eine witzige, schräge bis obskure Art und Weise.

Das orchstra obscura tritt also an um Töne, Musik und Alltag auf eine schräge bis obskure Art zu verbinden.
Zur derzeitigen Besetzung zählen: Oliver Jandrey, Daniel Mueller und Gerald Schuberth.